CPAP Therapie bei ausgeprägter Schlafapnoe
Die CPAP Therapie gilt als Standardbehandlung bei mittelgradiger bis schwerer obstruktiver Schlafapnoe. Dabei wird über eine Atemmaske kontinuierlich Luftdruck zugeführt, um die Atemwege während des Schlafs offen zu halten.
Diese Methode ist sehr wirksam, setzt jedoch eine gute Therapietreue voraus. Manche Patienten empfinden die Maske als störend oder unangenehm. In solchen Fällen wird nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gesucht, sofern dies medizinisch vertretbar ist.
Schnarchschiene als alternative Therapieoption
Eine individuell angepasste Schnarchschiene kann bei primärem Schnarchen sowie bei leichter bis mittelgradiger Schlafapnoe eine geeignete Therapieform sein. Sie wirkt, indem sie den Unterkiefer sanft nach vorne verlagert und so die oberen Atemwege stabilisiert.
Im Vergleich zur CPAP Therapie ist die Schnarchschiene kleiner, mobil und einfacher im Alltag anzuwenden. Allerdings ist sie nicht für jede Form der Schlafapnoe geeignet. Die Entscheidung für die passende Behandlung erfolgt immer auf Grundlage einer ärztlichen Diagnostik und in enger Abstimmung zwischen Zahnmedizin und Schlafmedizin.